Im Oktober vergangenen Jahres verstarb Johanna Matthes im Alter von 84 Jahren. Die ehemalige Melanchthongemeinde in Weimar, Gemeindemitglieder in Bad Berka, Tonndorf, Hirschberg, Pößneck und Erfurt, Sängerinnen und Sänger und viele Instrumentalisten, denken gewiss noch gern an sie. Siegfried Kiethe, ehemals Pfarrer in der Melanchthonkapelle, erinnert sich: „Wir konnten in unserem Haus ihre Dienste eine Reihe von Jahren genießen. Neben ihrem getreuen, gottesdienstlichen Orgelspiel, waren es vor allem ganz erlesene Konzerte, zu denen Johanna Matthes einlud. Es waren „Geistliche Konzerte“ – wobei sie das „Geistlich“ recht weit deuten konnte – und es waren vorwiegend junge Leute, die diese Konzerte aufführten. Sie wurden danach in ihre Wohnung am Herderplatz eingeladen und liebevoll und üppig verwöhnt. Sie kamen gern wieder. Johanna Matthes zog sechs Kinder groß. Sie erlebte Höhen und Tiefen und fand doch immer wieder einen Neuanfang. Auch als sie vor eineinhalb Jahren wieder nach Weimar kam und im Seniorenzentrum der Diakonie eine gute Bleibe fand. Wir sagen Dank! Stellvertretend auch für viele, die sie gekannt haben. Wir befehlen sie in die Hand dessen, der Meister des Neuanfangs ist, auch da, wo unsere Augen keinen Weg mehr sehen.“ |
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Während die Baumaßnahmen zur Restaurierung der Herderkirche noch immer in der Vorbereitungs- und Planungsphase sind und die Diskussion um die richtige Heizung sowie um die farbliche Gestaltung weitergehen muss, tritt unser Bauvorhaben am Herderplatz 6-8 nun in die Realisierungsphase ein. Die meisten wissen es, Herderplatz 6 und 7 werden restauriert und entwickelt. Auf die Ecke am Eisfeld kommt ein Anbau der künftig den Kirchenladen zentraler und etwas großzügiger beherbergen wird. Die Lücke (Bauhof) zwischen Herderplatz 7 und 8 wird bebaut. Hier entsteht im 1. Obergeschoss ein Saal mit Küche. Die Esche bleibt stehen. Außerdem entstehen ein Büro und ein Übungsraum für das Kantorat, ein kleiner Saal und ein Gesprächsraum, 1 Amtszimmer für Pfarrer, 1 Raum für die Arbeit mit Kindern und eine kleine Wohnung. Wann geht´s los? Am 6. Juni ist Baubeginn. Zuerst müssen einige Schuppen und Nebengelasse hinter den Häusern abgerissen werden. Die schönen alten Häuser, die beide eine Bohlenstube haben, werden ihre Würde wieder gewinnen und einen sehr interessanten Akzent setzen zu der „Klammer“ aus modernen Baukörpern, die sie einschließen wird. Unbebaut bleibt die Lücke zwischen Nummer 6 und Nummer 7. Der kleine Garten wird zu einem Hof, von dem aus das Ensemble erschlossen wird.
Henrich Herbst
An dieser Stelle möchten wir in unregelmäßigen Abständen Bilder der Realisierung des Gemeindezentrums veröffentlichen.
Bis minus 5 Grad wird betoniert ! Für die Konfirmandenskifreizeit brauchen wir Kälte und Schnee und für die Bauarbeiten am Kirchzentrum Frostfreiheit! Beide Interessengruppen jedoch werden das Wetter nehmen müssen, wie Gott es schickt. Dennoch - wie hart wird der Winter? Für das Fortschreiten der Maurer- und Betonarbeiten an den beiden Neubauten ist das die entscheidende Frage. Es gibt Verzögerungen im Bauablauf, weil das Fundament eines Nachbarhauses unterfangen werden muss. Wetterunabhängig dagegen wird derzeit an den Ausschreibungen für die nächsten Gewerke gearbeitet. Auch das Fachwerk der beiden Häuser, Herderplatz 6 und 7, wird saniert.
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Kirchliches Leben in Zahlen 2011 |
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Â
| Gemeindegliederzahl |
8.505 |
| Taufen |
80 |
| Konfirmationen |
36 |
| Trauungen |
31 |
| Bestattungen |
71 |
| Kircheneintritte |
3 |
| Kirchenaustritte |
37 |
| Freiwilliges Kirchgeld |
54.035 € |
| Spenden/Kollekten für die Gemeinde |
45.230 € |
| Landeskirchliche Kollekten |
29.840 € |
| Brot für die Welt |
 4.628 € |
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Läuteordnung für die Friedensglocken |
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Mit der Glockenweihe am Reformationstag 2009 wurden die Friedensglocken der Stadtkirche zu liturgischen Instrumenten. Deswegen hat der Gemeindekirchenrat in seiner Januarsitzung eine Läuteordnung für die Friedensglocken beschlossen.
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