| Johanna Matthes |
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Im Oktober vergangenen Jahres verstarb Johanna Matthes im Alter von 84 Jahren. Die ehemalige Melanchthongemeinde in Weimar, Gemeindemitglieder in Bad Berka, Tonndorf, Hirschberg, Pößneck und Erfurt, Sängerinnen und Sänger und viele Instrumentalisten, denken gewiss noch gern an sie. Siegfried Kiethe, ehemals Pfarrer in der Melanchthonkapelle, erinnert sich:„Wir konnten in unserem Haus ihre Dienste eine Reihe von Jahren genießen. Neben ihrem getreuen, gottesdienstlichen Orgelspiel, waren es vor allem ganz erlesene Konzerte, zu denen Johanna Matthes einlud. Es waren „Geistliche Konzerte“ – wobei sie das „Geistlich“ recht weit deuten konnte – und es waren vorwiegend junge Leute, die diese Konzerte aufführten. Sie wurden danach in ihre Wohnung am Herderplatz eingeladen und liebevoll und üppig verwöhnt. Sie kamen gern wieder. Johanna Matthes zog sechs Kinder groß. Sie erlebte Höhen und Tiefen und fand doch immer wieder einen Neuanfang. Auch als sie vor eineinhalb Jahren wieder nach Weimar kam und im Seniorenzentrum der Diakonie eine gute Bleibe fand. Wir sagen Dank! Stellvertretend auch für viele, die sie gekannt haben. Wir befehlen sie in die Hand dessen, der Meister des Neuanfangs ist, auch da, wo unsere Augen keinen Weg mehr sehen.“ |



Im Oktober vergangenen Jahres verstarb Johanna Matthes im Alter von 84 Jahren. Die ehemalige Melanchthongemeinde in Weimar, Gemeindemitglieder in Bad Berka, Tonndorf, Hirschberg, Pößneck und Erfurt, Sängerinnen und Sänger und viele Instrumentalisten, denken gewiss noch gern an sie. Siegfried Kiethe, ehemals Pfarrer in der Melanchthonkapelle, erinnert sich:




