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Aus dem Gemeindeleben

NEUGEBORENENSEGNUNG – Herzlich willkommen in dieser Welt!

NeugeborenensegnungLiebe Eltern,
in  den  verschiedenen  Kulturen  gibt  es  Rituale  für  den  Wendepunkt  im Leben,  wenn  ein  Kind  geboren  wird.    Eines  davon  ist  das  Segnen  der  Neugeborenen.  Durch  den  Segen  bringen  wir  zum  Ausdruck:  Gott  hält seine schützende Hand über Ihr neugeborenes Kind und Ihre Familie. Sie sind eingeladen, Ihr Kind segnen zu lassen.
Die Segnung findet immer am letzten Mittwoch im Monat um 17:00 Uhr in der Kapelle des Hufeland-Klinikums statt.
Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!
Termine 2017: 22.2./29.3./26.4./31.5./28.6./26.7./30.8./27.9./25.10./29.11./27.12.

„HERZLICH WILLKOMMEN“

Vikarin Anne PuhrMit  diesen  Worten  bin  ich  in  den  letzten  Wochen  häufig  begrüßt worden.   Solch   einen   wunderbaren   Einstieg   in das Vikariat geschenkt zu bekommen, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt...
Mein Name ist Anne Puhr, und ich freue mich sehr über die Gelegenheit,  mich  ganz  „offiziell“  in  diesem  Schaukasten  vorstellen zu  dürfen! 
Nach  meinem  abgeschlossenen  Magisterstudium  im  Fach Musikwissenschaft in Leipzig, studierte ich in Leipzig, Göttingen  und  Jena  Theologie  und  legte  im  Sommer  2016  mein  1. theologisches Examen ab.
Seit 1. September bin ich Vikarin an der Kreuzkirche in Weimar.
Seither wird mir als gebürtiger Jenenserin das zuvor nur als „Nachbarstadt“ bekannte Weimar zum bereichernden Zuhause.
Der Beginn  des  Vikariats  führte  mich  für  meine  religionspädagogische  Ausbildung  an  die  Staatliche  Gemeinschaftsschule  Weimar  („Jenaplan“),  sodass  ich  mit  meinen  32  Jahren wieder in der Schule einen Platz gefunden habe.
Ab 1. März beginnt die Gemeindephase meiner Ausbildung zur Pfarrerin. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen in dieser vielfältigen und lebendigen Kirchengemeinde hier in Weimar und freue  mich  sehr  darauf,  in  den  kommenden  zweieinhalb  Jahren  gemeinsam  mit  Ihnen  Gottesdienste zu feiern, am Gemeindeleben teilzuhaben und Sie persönlich kennenzulernen!
Herzlich grüßt Sie  Ihre Anne Puhr

DER INTERRELIGIÖSE DIALOG GEHT WEITER ...

Interr Dialog Seite 5Erinnern Sie sich noch an das Running Dinner der Religionen  im  letzten  Jahr?  Vielleicht  waren  Sie  ja  Ende September  sogar  dabei  und  konnten  miterleben,  wie  wir gemeinsam mit etwa 250 Menschen von Gotteshaus zu  Gotteshaus  gezogen  sind. 
Nach  der  Eröffnung  mit Vorspeise  und  Posaunenchor  in  der  Jakobskirche  ging es in die Moschee „Haus des Orients“ in der Abraham-Lincoln-Straße.  Die  muslimische  Gemeinde  hatte  uns herzlich empfangen und wunderbar lecker bekocht.
In kleinen Gruppen führte uns Ossama Hegazy durch die Moschee und erzählte vom muslimischen Leben in Weimar. Da sind sich Menschen begegnet, haben sich ihre Geschichten erzählt, Kochrezepte wurden ausgetauscht, und Kinder verschiedener Religionen spielten miteinander im Hof. Zum Abschluss empfing uns  die  katholische  Gemeinde  in  der  Herz-Jesu-Kirche  zu  einem  süßen  Dessert  und  einer Orgelandacht. Viele Muslime waren das erste Mal in einer Kirche, und so gab es viele Fragen, anregende Gespräche und die Gewissheit: Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder!
Inzwischen geht der interreligiöse Dialog am neu gegründeten Runden Tisch weiter. Wir treffen uns jeden Monat und reden über Fragen der verschiedenen Religionen. Interessierte Menschen – welcher Religion auch immer – sind herzlich willkommen.
Ihr Vikar Ramón Seliger

Wenn Sie Interesse haben an Informationen und Einladungen, rufen Sie mich an unter Mobil 0160/97 38 79 04 oder schreiben Sie mir unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„NUN SAG, WIE HAST DU’S MIT DER RELIGION?“ - Reformationsjubiläumsjahr in Weimar

FaustGretchen c weimar GmbH 1„Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?“ – Die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust begleitet uns durch das Jahr des 500. Reformationsjubiläums.

In zahlreichen attraktiven Veranstaltungen wird das Reformationsjubiläum in Weimar begangen. Auf dem Programm stehen Tagungen, Vorträge und Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. Auch eine Filmreihe zu „Luther und die Religion“ wird es geben.

Ein erster Höhepunkt wird der Kirchentag auf dem Weg im Mai 2017 in Weimar und Jena sein. Der Reformationstag 2017 selbst wird mit einem Festgottesdienst auf dem Herderplatz begangen. Am Abend zuvor wird unter dem Titel „500 Jahre+ Reformation geht weiter“ eine lange Nacht im DNT veranstaltet.

Das gesamte Jahresprogramm ist in einer Publikation zum Reformationsjubiläum in Weimar und Jena dargestellt. Auch erhält man Informationen unter www.gretchen-frage.info
André Poppowitsch

Liebe Gemeinde,

HC Martin 1nach etwas mehr als sechs Jahren als Kantor an der Jakobskirche möchte ich mich von Ihnen verabschieden.

Mein Vertrag läuft aus, die Stelle kann zum Glück aufrechterhalten werden, aber meine Wege führen nun woanders hin. Wohin – das wird sich im Laufe des nächsten Jahres zeigen. Ganz sicher wird man mich auch nach dem 31.1. nochmal auf der Orgelbank der Jakobskirche sehen.

Dies war meine erste Kantorenstelle: Noch als Student fing ich im November 2010 an zu arbeiten. Nun kann ich auf viele Erinnerungen zurückblicken. Dabei wäre sicherlich das ereignisreiche Jubiläumsjahr der Jakobskirche 2013,  aber auch unzähliges Weiteres zu nennen. Viel wichtiger sind aber die Personen, mit denen ich dies alles auf die Beine stellen konnte und verbinde.

Mein erster Dank gilt Pfarrer Hardy Rylke. Mit ihm verbindet mich eine enge, vertrauensvolle, offene und unaufgeregte Zusammenarbeit – ein großer Glücksumstand! Im Zusammenklang mit seinem mir so angenehmen Predigtstil eröffneten sich neue Bahnen für die Kirchenmusik in den Jakobskirchengottesdiensten. Eng und ereignisreich war dabei auch die Arbeit mit dem Liturgischen und dem Johanneskirchenchor. Auch mit unseren beiden Vikaren Maik Becker und Ramón Seliger gab es sehr viel zu entdecken und zu probieren! Außerdem möchte ich Superintendent Herbst für das fortwährende Vertrauen und seine Kunst, den Motor am Laufen zu halten, danken. Bei der Arbeit mit meinen Kantorenkolleginnen und -kollegen ergab sich immer eine sehr angenehme, entspannte und kollegiale Atmosphäre – auch das ist anderswo nicht immer selbstverständlich. Sehr kollegial war auch immer die Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Büros am Herderplatz! Viele bleiben und vieles bleibt hier natürlich ungenannt – es wären noch sehr viele Begegnungen und Gespräche, die man aufzählen könnte. Nun ist es aber Zeit für Neues!

Für kommende Zeiten, besonders für die Kirchenmusik, wünsche ich Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen.

Ihr und Euer Hans Christian Martin

ZU TISCH BEI MARTIN LUTHER

Kreuzkirche 1Ein neuer Kochkurs an der Kreuzkirche Wie  kaum  ein  anderer  prägte  Martin  Luther  als  Reformator  das  Geistesleben  seiner  Zeit.  Seine  Einstellung  zu  den  leiblichen  Genüssen  war  dagegen  durchaus  derber  Natur:  »Ich  fresse  wie  ein Böhme und saufe wie ein Deutscher, dafür sei Gott gedankt.«
Woraus  die  Hausmannskost  bestand,  die  er  so  mochte,  konnten Archäologen  jetzt  aus  den  Abfällen  der  Familie  Luther  ermitteln.  
Wie die Nahrungsmittel damals zubereitet wurden und was es mit Tischsitten  und  Fastenregeln  auf  sich  hatte,  ließ  sich  zudem  aus  einer Vielzahl von Quellen rekonstruieren.
Versuchen Sie es beim Kochkurs im Gemeindehaus der Kreuzkirche mit Probst i.R. Reinhard Werneburg und Pfarrer Frieder Krannich. Der Kurs spiegelt einen mittelalterlichen  Speiseplan im Jahreslauf und lädt zum Kochen und Genießen ein.
Termine: 25.1. - 22.2. - 29.3. - 12.4. 2017 jeweils Mittwoch, 17:00 - 21:00 Uhr, Gemeindehaus Kreuzkirche Für die Teilnahme an den Kursabenden werden jeweils 10 € erhoben, um  gemeinsam kostendeckend kochen zu können.
Anmeldung: bis 10. Januar an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Mobil: 0170 44 81 712

Zur Wiedereinweihung neuer Empfangsbereich in der Stadtkirche St. Peter & Paul (Herderkirche) in Betrieb genommen.

Zur Wiedereinweihung der Stadtkirche am 2. Advent 2016 wurde der neue Empfangsbereich mit Windfang und Besuchertresen in Dienst genommen.
Der Windfang am Haupteingang dient als "Pufferzone" zur Vervollständigung des Klimakonzepts. An diesen schließt sich nach Westen ein kleiner Lagerraum an, der zur Aufbewahrung von Prospektmaterial, Karten etc. für den davor liegenden mobilen Verkaufsstand dient.
Der über Eck positionierte Tresen mit Vitrinen und Glasschaukästen bietet für Gäste und Besucher aus dem In- und Ausland hervorragende Möglichkeiten zur Information, Orientierung und zum Einkauf der Herderkirchenartikel.
Möglich wurde diese qualitative Verbesserung der Besucherbegleitung über die Förderung des Landesprogramms Tourismus (Thüringer Aufbaubank) mit einer Zuwendung anteilig aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Landesmitteln des Freistaates Thüringen in Höhe von 75% der Gesamtkosten von insgesamt 63.000 €.

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eingangsbereich01
VORZUSTAND, KIRCHENSCHFF mit SEITENSCHIFF SÜD am Hauptzugang AT1, Blick nach Südwesten, vor Beginn der Arbeiten zum Windfang-Lager-Tresen-Einbau.
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BEARBEITUNGSZUSTAND, SEITENSCHIFF SÜD, am Hauptzugang AT1, Blick nach Südwesten, nach Einbau der Primärkonstruktion für Windfang und Lager: Flachstahl Fl 80*15, Stahl S235JR, feuerverzinkt.
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BEARBEITUNGSZUSTAND, SEITENSCHIFF SÜD westlich von Hauptzugang AT1, Blick nach Osten, nach Einbau der selbsttragenden Mehrschichtplatten mit Eichenholzfurnier, d = ca. 1,5 mm, Oberfläche gebleicht (Fabrikat: Hesse Lignal) + 2K-PURAcrylharz-Lackauftrag.
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BEARBEITUNGSZUSTAND, SEITENSCHIFF SÜD westlich von Hauptzugang AT1, Blick nach Osten, nach Montage der Verglasung und zweiflügligen Eingangstür mit integriertem Obentürschließer (GEZE Boxer) im Windfang, Gesangbuchregal, Plakatwand (Fabrikat: Homopal in Hellgrau 8219), Lagerraumtür und Wandregal.
eingangsbereich05
ACHZUSTAND, SEITENSCHIFF SÜD am Hauptzugang AT1, Blick nach Osten, nach Montage der brüstungshohen Pendeltüren und des über Eck gestellten Tresens mit integriertem Postkartenaufsteller.
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NACHZUSTAND, SEITENSCHIFF SÜD am Hauptzugang AT1, Blick nach Osten, nach Montage der brüstungshohen Pendeltuüen und des über Eck gestellten Tresens mit integriertem Postkartenaufsteller in Betrieb genommen.

Doku EFRE 2Doku EFRE 1

ABSCHIEDSWORTE VON DEN KREUZKIRCHENSPIELERN

002 kreuzkirchenspielerAm  29.9.2016  traten  wir  Kreuzkirchenspieler  zum  letzten  Mal  auf.  7  Jahre  bestand  diese  Seniorentheatergruppe;  7  Jahre  mit  viel  Engagement,  mitunter  anstrengender Arbeit, geopferter Freizeit, aber jeder Menge Freude und Vergnügen bei den Proben und Aufführungen. Sieben Stücke, die unterschiedlicher  nicht hätten sein können, spielten wir in dieser Zeit - teils in Kirchen, teils in Seniorenheimen.
Darunter auch ein generationsübergreifendes Stück:  „Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens mit ca. 20 Leuten zwischen 12 und 81 Jahren. Der Erfolg gab uns jedes  Mal  neuen  Auftrieb  und  auch  Grund  zum  gemeinsamen  Feiern.  Leider  mussten  wir auch  gemeinsam  trauern,  was  uns  noch  einmal  anders  zusammengebracht  hat.  Doch  jetzt ist es Zeit aufzuhören weil das Alter seinen Tribut zollt. Und außerdem geht unsere Frau König in den Ruhestand.
Dank  sei  der  Kreuzkirchengemeinde  für  langjähriges  Ermöglichen  der  Proben  und  so manche Unterstützung! Wir verabschiedeten uns mit dem Stück „Wenn Du geredet hättest, (Katharina) ...“, mit dem vor sieben Jahren alles begann.
Im Namen der Kreuzkirchenspieler
Heidi Böhme

EVA KÖNIG WIRD VERABSCHIEDET

001 Fr KönigMit dem Monat November wird Eva König, unsere gemeindepädagogische Mitarbeiterin, das Team der Kreuzkirche verlassen. Wohlverdient freut sie sich  auf  ihren  Ruhestand.  Und  das  möge  für  sie ein  reich  gesegneter  neuer  Lebensabschnitt  werden. Sie hat viel vor, und wir lassen sie mit einem lachenden  und  einem  weinenden  Auge  ziehen.  
Wir  freuen  uns  an  den  gemeinsamen  Jahren,  auf die wir zurückblicken können. Dabei war es gar kein einfacher Start an der Kreuzkirche.
Die Arbeit mit den Kindern war traditionell geprägt, auch nach der Wende an der Christenlehre orientiert. Als Quereinsteigerin aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit hat Eva  König  als  aufrechter  Mensch  und  engagierte  Christin  jedoch  Kinder  und  Erwachsene  schnell  überzeugt  und  für  sich  eingenommen.  Jahr  um  Jahr  hat  sie  ca.  50  Kinder  in  der  Christenlehre  und  in  der  theater-pädagogischen  Arbeit  in  ihrer  besonderen  Art begleitet. Ein großes Team von Müttern und Vätern hat sie für den Kindergottesdienst  fit  angeleitet  und  sicher  und  selbstständig  gemacht.  Zunächst  mit  Senioren  bald  aber mit  allen  Generationen  hat  die  zertifizierte  Theaterpädagogin  mit  den  „Kreuzkirchenspielern“  anregende  Aufführungen  entwickelt  und  dargeboten.  Bei  den  Kindertagen, bei der Stadtrandfreizeit, zur Familienrüstzeit, im Bastelkreis, zu Gemeindefesten, in der  Gremienarbeit etc. hat sie viel zum guten Gelingen beigetragen. Darüber hinaus hat sie die Kirchengemeinde im Weimarer Bündnis gegen Rechts vertreten. Immer sehr engagiert und motiviert, loyal und zuverlässig im Team mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden,  freundlich  und  hilfsbereit,  mal  ernst,  mal  fröhlich  –  so  hat  Eva  König ihre Spur nicht nur im Cranachsprengel hinterlassen.
Im Erntedankfestgottesdienst der Kreuzkirche, am 2.10. um 10:00 Uhr, wird Frau König von der Gemeinde verabschiedet.
Frieder Krannich

VORSTELLUNG MICHAEL KASPER

MichaelKasperMeine  Name  ist  Michael  Kasper,  ich  bin  39  Jahre  alt  und  in  Weimar geboren. Seit dem 1.9.2016 bin ich der neue Leiter des Offenen Jugendclubs  Waggong  sowie  des  Kindertreffs  und  Bauspielplatzes  KRAMIXXO.  Mit  meiner  Ausbildung  als  Zimmerer  und  dem  Studium  der Sozialen Arbeit in Erfurt möchte ich die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit in Weimar-West fortführen und bereichern.
Ich freue mich riesig auf die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, die in meiner letzten Tätigkeit als  Spielraumgestalter viel zu kurz kam.
Für  Fragen  und  Informationen  stehe  ich  Ihnen  gerne  zu  Verfügung, kommen Sie vorbei und besuchen uns im KRAMIXXO und Waggong.
 Michael Kasper
Die Einführung von Michael Kasper ist am Sonntag, 2.10. um 9:30 Uhr  im Familiengottesdienst des Evang. Gemeindezentrums „Paul Schneider“ in Weimar-West

EINFÜHRUNG FRAU BEHR UND FRAU BERLICH

Mit  dem  Beginn  des  Schuljahres  hat  auch  der  Religionsunterricht wieder begonnen. Er ist ein selbstverständlicher  Bestandteil unseres Schulwesens. Viele erinnern sich, das war  nicht  immer  so.  Erst  seit  25  Jahren,  mit  dem  Beitritt  der DDR zum Gebiet des Grundgesetzes, wurde der  Religionsunterricht  auch  in  Thüringen  wieder  ordentliches Lehrfach. Damals war viel Aufbauarbeit zu leisten. Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wagten den Schritt in  die  Schule,  und  die  Schule  öffnete  sich  für  die  Kirche.  

In  unserer  Region  gibt  es  einen  vergleichsweise  hohen Bedarf an Religionsunterricht. Er wird erteilt durch staatliche Lehrkräfte, kirchliche Mitarbeiterinnen, Pfarrerinnen und Pfarrer im Gemeindedienst und in Schulpfarrstellen. Insgesamt  sind  es  116  Wochenstunden,  die  die  Mitarbeitenden unseres Kirchenkreises unterrichten.

Der  Kirchenkreis  Weimar  hat  in  seinem  Stellenplan  zwei Schulpfarrstellen. Das sind Stellen, deren Dienst vollkommen  in  der  Schule  stattfindet.  Mit  dem  neuen  Schuljahr konnten  wir  die  zwei  Schulpfarrstellen  neu  besetzen.  
Frau  Pfarrerin  Ulrike  Behr  -  sie  war  bisher  Pfarrerin  im Pfarrbereich  Ramsla  -  und  Pfarrerin  Martina  Berlich,  die bisher  auf  einer  landeskirchlichen  Pfarrstelle  war,  haben ihren Dienst angetreten. Damit wird Pfarrer Jürgen Uth in seinem  Dienst  als  Schulpfarrer  abgelöst.  Pfarrer  Uth,  der eine neue Aufgabe übernimmt, gilt für seinen langjährigen Dienst unser Dank.

Frau Pfarrerin Behr und Frau Pfarrerin Berlich  ein  herzliches  Willkommen  und  Gottes  Segen  in ihrer wichtigen Aufgabe.
Henrich Herbst
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