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Taufe

Bei der Geburt eines Menschen sagt Gott Ja zu ihm. Er wendet sich ihm als Gottes Kind zu. In der Taufe nennt Gott den Menschen beim Namen. Der Mensch selbst wendet sich Gott zu und sagt Ja zu ihm. Denn es ist seine Entscheidung, Gottes Liebe anzunehmen oder sich abzuwenden.
Mit der Taufe wird also die Verbindung zu Gott bekräftigt. Sie ist jedoch auch der ganz formale Eintritt in die Gemeinschaft der Christen. Mit der Taufe wird man Mitglied der Kirche.

Wenn Sie sich selbst oder ihr Kind zur Taufe anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ihre zuständige Pfarrerin oder ihren zuständigen  Pfarrer.
Hier erfahren Sie, zu welchem Seelsorgebezirk Weimars Sie gehören und wer Ihr(e) AnspechpartnerIn ist.

Mehr über die Taufe

Die Taufe - Zeichen des Lebens

Das Wort "Taufe" kommt von "tauchen". Denn ursprünglich wurde der Täufling ganz unter Wasser getaucht. In der evangelischen Kirche geschieht die Taufe normalerweise in der Kirche am Taufbecken. Dreimal lässt die  Pfarrerin oder der Pfarrer(in) Wasser über den Kopf des Kindes oder des Erwachsenen rinnen und sagt dabei die Worte:
"Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Dem Täufling wird die Hand aufgelegt und der Segen zugesprochen.

 

Die Bedeutung der Taufe

Die Taufe ist ein Heilszeichen Gottes. Sie zeigt uns, dass Gott ein Kind angenommen, zu ihm Ja gesagt hat, noch bevor es selbst etwas tun oder sagen kann. Dabei spricht Gott den Täufling als unverwechselbare Person an. Aus diesem Grund wird das Kind bei der Taufe bei seinem Namen genannt.
Die Taufe ist aber auch ein Ja des Menschen zu Gott. Der Mensch sagt: Ich will meinen Lebensweg mit Gott gehen und auf ihn vertrauen. Natürlich kann die Taufe nicht verhindern, dass es auf dem Lebensweg auch Probleme und Schwierigkeiten gibt. Aber sie kann den Eltern Gewissheit geben, dass ihr Kind in allem, was ihm begegnet, getragen wird von der Liebe Gottes.
Die Taufe gilt ein Leben lang, ganz gleich, was passiert. Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und gehört nun auch formal zur Kirche.

 

Wasser - das Symbol der Taufe

Wir werden mit Wasser getauft. Wasser ist der große Lebensstrom, aus dem wir alle schöpfen. Ohne Wasser ist Leben nicht möglich.
Wasser wäscht, reinigt, (erlischt) und stillt den Durst. So reinigt und erneuert uns auch die Taufe und stärkt uns für unser Leben.
Wir werden auf den Namen des dreieinigen Gottes getauft. Das soll uns daran erinnern dass Gott, Schöpfer allen Lebens, uns das Leben geschenkt hat. Der Heilige Geist gibt uns Kraft und Glauben. Er stärkt das Gute in uns. Wie das Wasser rein wäscht, erlöst uns Jesus Christus, Gottes Sohn, von aller Schuld.

 

Die Vorbereitung der Taufe

Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, wenden Sie sich an Ihr Gemeindepfarramt.
Die Pfarrerin oder der Pfarrer wird mit Ihnen einen Termin für ein Gespräch vereinbaren. Dort werden Sie gemeinsam über die Bedeutung der Taufe sprechen und den Ablauf des Gottesdienstes und der Taufe beraten.
Es geht dabei auch um Ihre Wünsche und Fragen.
Wenn Sie noch kein Bibelwort als Taufspruch ausgewählt haben, wird Ihnen Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer gern Vorschläge unterbreiten.
Sie können selbst in der Bibel auf die Suche nach einem Vers gehen, der Sie anspricht. Darüber hinaus finden Sie eine Auswahl von Taufsprüchen unter
www.taufspruch.de


Die Taufpaten

Paten haben die Aufgabe, die Eltern bei der christlichen Erziehung der Kinder zu unterstützen. Sie versprechen bei der Taufe, ihrem Patenkind zu helfen, in den christlichen Glauben hineinzuwachsen.
Paten müssen einer christlichen Kirche angehören. Mindestens ein Pate muss jedoch evangelisch sein, denn der Täufling soll ja in die evangelische Gemeinde hineinwachsen.

 

Zeitpunkt der Taufe

Viele Eltern meinen, dass ihre Kinder später selbst entscheiden sollen, ob sie in der Kirche sein wollen oder nicht.
Eine Taufe als Jugendlicher oder Erwachsener ist natürlich möglich. Um sich jedoch entscheiden zu können, müssen sie den christlichen Glauben kennen lernen können.
Wenn Kinder die Kirche von klein auf erleben, schafft das Vertrautheit. Kinder haben einen besonderen Zugang zu Gott und gehen mit den Fragen des Lebens unbefangener um als Erwachsene. Glauben kann nicht allein mit dem Verstand erfasst werden.

www.ekmd-online.de
Ausführliche Informationen zur Kirchenmitgliedschaft und Fragen zu Taufe, Konfirmation oder Trauung finden Sie auch unter:
www.ekd.de

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