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Aus dem Gemeindeleben

Kinderpilgern

002 Pilgern 2018Heute ist der erste Tag zuhause... und ehrlich, ich bin froh wieder zuhause zu sein und überhaupt ein Zuhause zu haben.
Und doch möchte ich die vergangenen drei Tage nicht missen. An keiner Stelle.
Drei Tage waren wir pilgern, und es war eine Zeit wie außer aller anderen Zeit: Die Bibel nennt das kairos, wenn Menschenzeit und Gotteszeit zusammenkommen.
Wir, das waren 8 Kinder und Jugendliche aus Daasdorf, Tröbsdorf und Weimar mit 3 Erwachsenen und Hund.
Gestartet sind wir in diesem Jahr in Naumburg und haben uns das neue Weltkulturerbe, den Naumburger Dom, angeschaut.
Das erste Staunen für uns alle: Pilger sind hier kostenfrei.
An der Saale entlang ging es bei zunehmender Hitze. Erfrischend zwischendrin ein Bad in flachem Gewässer, bei dem kein Auge trocken blieb.
Über Bad Kösen auf der Anhöhe fanden wir unser erstes Quartier an der eigentlichen Via Regia in Punschrau. Noch nie gehört? Wir auch nicht. Aber eine kleine schmucke Kirche, ein altes Pfarrhaus als Pilgerquartier, gastfreundliche Leute und absolute Stille am Abend – bis uns am Morgen drei Hähne gleichzeitig weckten.
Der Weg bis Eckartsberga zog sich am zweiten Tag durch sengende Hitze und kleine Dörfer. Wie wohltuend war da das Ankommen im Pfarrhof Eckartsberga.
003 Pilgern 2018Die Kinder bezogen ihr Quartier auf der Kirchenempore. Kirche als Schutzraum, insbesondere vor der Hitze draußen, wurde hier erlebbar. Irgendwann drangen sogar Blockflötenklänge aus der Kirche ins Freie. Die Flötengruppe – allesamt mit von der Partie – hatte ihre Instrumente dabei und füllte den Raum mit Klang.
Am dritten Tag dann weiter nach Bad Sulza. Auch Pilgeralltag – wir haben uns verlaufen. Mühselig: immer noch stehende Hitze und der Weg wurde länger und länger.
Dazwischen ein Bach, Schatten am Weg wurde zum Freund, Blasen an Füßen mussten versorgt und die Motivation hochgehalten werden.
In Bad Sulza bot uns das Freibad eine Erfrischung.
Und die Bahn eine Heimfahrt nach Weimar, wo uns dann das Unwetter in Empfang nahm.
Heute nun staune ich, dass meine Füße mich immer noch tragen und bereits fast nichts mehr weh tut.
Und die Jugend plant schon, wohin wir nächstes Jahr pilgern.
Karin Krapp

20 Jahre Sophien- und Hufeland-Klinikum

005 klinikum weGott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Pred 3,11

„20 Jahre Sophien- und Hufeland-Klinikum“, davon immerhin schon 15 Jahre das größte evangelische Krankenhaus in Thüringen. Eingebunden in die Geschichte der sozialen Arbeit in Weimar, wie sie von Großherzogin Sophie von Sachsen Weimar Eisenach initiiert und auf den Weg gebracht wurde durch die Gründung ihrer Pflegerinnen-Anstalt im Jahre 1875.

Natürlich gab es einen Anfang vor dem Anfang, und natürlich gab und gibt es soziales Engagement und Fürsorge für kranke und alte Menschen, auch parallel zu dem Dienst der Schwestern des Sophienhauses –  und ganz sicher ist dieses Jubiläum gemeinsamer Krankenhausarbeit von Sophienhaus und ehemals städtischer Klinik kein Endpunkt, sondern Anlass in Dankbarkeit „des großen Gottes großes Tun“ zu bewundern, dessen Wege und Werk wir wohl nicht ergründen, aber uns dazu in der Nachfolge verhalten können.
Pünktlich zum Jubiläum startete in unserem Haus die neue Geriatrische Abteilung, wurden die Palliativstation und die Kardiologie chefärztlich neu besetzt. Grund zum Dank.
Und wieder wurden und werden in unserem Hause Menschen, die Hilfe in ihren körperlichen, psychischen und seelischen Nöten brauchen, gepflegt, geheilt und getröstet, und Ärzte, Therapeuten, Hebammen und Pflegekräfte geben ihr Bestes auch unter manchmal schwierigen personellen Bedingungen. Grund zum Dank.

Nicht zuletzt lassen sich auch in diesem Jubiläumsjahr wie nun schon seit 1886 junge Menschen ausbilden in der evangelischen Krankenpflegeschule unseres Hauses zu diesem für uns alle wichtigen Dienst. Grund zum Dank und herzlich willkommen jeder und jedem, die und der mit Herz, Verstand und Gottvertrauen das Werk weiterführt zum Wohle der Menschen und zur Ehre Gottes.
Rektor Axel Kramme, Aufsichtsratsvorsitzender

WILLKOMMEN FÜR PFARRER RAMÓN SELIGER

R Seliger 1Unser Gemeindekirchenrat und der Kreiskirchenrat haben beschlossen, die Pfarrstelle Weimar III (Stadtkirche, Tiefurt, Kromsdorf/Denstedt, Süßenborn) nicht auszuschreiben, sondern dem Landeskirchenamt zur Besetzung mit einem Pfarrer zur Entsendung, also einem Berufseinsteiger zu melden. Am 1.4.2018 beginnt Pfarrer Ramón Seliger seinen Entsendungsdienst für drei Jahre bei uns. Wir freuen uns über seinen Neubeginn in Weimar. Bisher hat er neben seiner Anstellung an der theologischen Fakultät Jena sein Vikariat an der Jakobskirche absolviert. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Vikariates erhielt er eine Beauftragung für den Dienst in der Jakobskirche und für die Förderung des interreligiösen Dialogs in unserer Stadt. Auch durch die „Familienkirche“ ist er vielen schon bekannt. Allerdings erhält Pfarrer Seliger in Weimar nur eine Anstellung zu 50% und wird deshalb nicht die ganze bisherige Aufgabe übernehmen. In der anderen Hälfte seiner Anstellung wird er vom Landeskirchenamt mit dem Aufbau einer „Online-Kirche“ beauftragt.
Herzlich lade ich Sie zum Gottesdienst anlässlich der Entsendung von Pfarrer Ramón Seliger am 8.4. um 10:00 Uhr in die Herderkirche ein. Da wollen wir auch seine Frau Iris und die beiden Töchter begrüßen.
Henrich Herbst

BUNDESFREIWILLIGENDIENST IN DER JAKOBSKIRCHE

Bild Hedwig 2Hallo, mein Name ist Hedwig Eckert. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und seit Dezember 2017 bin ich in der Kirchengemeinde der Jakobskirche Weimar – im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes – tätig. Vielleicht haben Sie mich schon im Kirchenladen oder bei einem Gottesdienst in der Jakobskirche angetroffen.
Mein Tätigkeitsbereich ist breit gefächert, das macht meine Arbeit besonders interessant und abwechslungsreich. Die Arbeit mit Menschen bereitet mir viel Freude und ist für mich sehr lehrreich. Der Bundesfreiwilligendienst macht mir sehr viel Spaß, und ich freue mich auf die weiteren Monate und auf viele neue Begegnungen.

Hedwig Eckert

FREIBRANDSKULPTUR FÜR WEIMAR-WEST

Kirchentag Weimar SkulpturDie Kirchengemeinde Weimar hat die Freibrandskulptur „Du siehst mich“ des Keramikkünstlers Keitel, die beim Kirchentag 2017 in Weimar entstanden ist, angekauft.
Diese soll im Garten des Ev. Gemeindezentrums „Paul Schneider“ aufgestellt werden. Mit der Skulptur nimmt die Kirchengemeinde Weimar eine Aufwertung des Außenbereichs mit Blick in das Wohnquartier Weimar-West vor.
Wir verbinden damit das Ziel, darauf aufmerksam zu machen, dass auch die Menschen in den Außenbereichen der Stadt und an den Rändern unserer Gesellschaft im Blick sind. Mit der Aussage „Du siehst mich“ verbindet sich die Zusage Gottes an diese Menschen, der wir in unserer Arbeit Kraft verleihen wollen.
Für den Ankauf der Skulptur würden wir uns freuen, wenn Sie uns unterstützen mit Ihrer Spende auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde:
IBAN: DE37 8205 1000 0301 0026 90,
BIC: HELADEF1WEM
unter dem Hinweis: Ev. Gemeindezentrum „Paul Schneider“ - Skulptur
Karin Krapp

TRÖBSDORF

Orgel TröbsdorfSeite17Am Sonntag, 19.11.2017 um 14:00 Uhr wird in Tröbsdorf unsere neue Orgel eingeweiht. Mit dem elektronischen Instrument, das uns die Firma Kisselbach in der Kirche aufbauen wird, gehen wir neue Wege in der Kirchenmusik und unserer Gemeinde. Wir verzichten damit auf eine grundlegende Sanierung der alten Orgel, die wir jedoch spielbar halten wollen. Und wir freuen uns auf den neuen sauberen Klang, der uns nun erwartet.
Wir wollen das neue Instrument an diesem Tag mit Gebet und Segen in den Dienst an der Gemeinde nehmen. Dazu dürfen wir Herrn Prof. Michael Kapsner für das Orgelspiel und Frau Anne Hoff mit kammermusikalischen Impulsen begrüßen.
Sie sind alle herzlich eingeladen, diesen festlichen Moment mit uns zu feiern und mit Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.

„HERZLICH WILLKOMMEN“

Vikarin Anne PuhrMit  diesen  Worten  bin  ich  in  den  letzten  Wochen  häufig  begrüßt worden.   Solch   einen   wunderbaren   Einstieg   in das Vikariat geschenkt zu bekommen, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt...
Mein Name ist Anne Puhr, und ich freue mich sehr über die Gelegenheit,  mich  ganz  „offiziell“  in  diesem  Schaukasten  vorstellen zu  dürfen! 
Nach  meinem  abgeschlossenen  Magisterstudium  im  Fach Musikwissenschaft in Leipzig, studierte ich in Leipzig, Göttingen  und  Jena  Theologie  und  legte  im  Sommer  2016  mein  1. theologisches Examen ab.
Seit 1. September bin ich Vikarin an der Kreuzkirche in Weimar.
Seither wird mir als gebürtiger Jenenserin das zuvor nur als „Nachbarstadt“ bekannte Weimar zum bereichernden Zuhause.
Der Beginn  des  Vikariats  führte  mich  für  meine  religionspädagogische  Ausbildung  an  die  Staatliche  Gemeinschaftsschule  Weimar  („Jenaplan“),  sodass  ich  mit  meinen  32  Jahren wieder in der Schule einen Platz gefunden habe.
Ab 1. März beginnt die Gemeindephase meiner Ausbildung zur Pfarrerin. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen in dieser vielfältigen und lebendigen Kirchengemeinde hier in Weimar und freue  mich  sehr  darauf,  in  den  kommenden  zweieinhalb  Jahren  gemeinsam  mit  Ihnen  Gottesdienste zu feiern, am Gemeindeleben teilzuhaben und Sie persönlich kennenzulernen!
Herzlich grüßt Sie  Ihre Anne Puhr

WEIMARER TAFEL PLUS SEHR GUT ANGENOMMEN

ZuckertütenSeit  2013  gibt  es  das  Projekt  Weimarer  Tafel  plus,  eine  Kooperation  zwischen  der Diakoniestiftung  Weimar  Bad  Lobenstein  gGmbH  und  dem  Johannes  Falk  Verein Weimar.
In  diesem  spendenfinanzierten  Projekt  geht  es  um  ein  Beratungs-  und  Unterstützungsangebot für die Gäste und Nutzer der Weimar Tafel. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel zukünftige Hilfebedürftigkeit zu vermeiden. Bis April dieses Jahres hat Frau Heidrun Reinfried mit großem Engagement das Projekt etabliert und pädagogisch geleitet, so dass es von den Gästen und Nutzern sehr gut angenommen worden ist.
Seit Juni dieses Jahres hat nun Frau Ulrike Scheller die Projektkoordination und pädagogische Verantwortung von Frau Reinfried übernommen.
Da sich sehr schnell zeigte, dass der Bedarf an Beratung und Unterstützung bei der Weimarer  Tafel  groß  ist,  wollen wir das Projekt unbedingt fortsetzen.
Dazu   bedarf   es   Unterstützung und Spenden. Wenn Sie für dieses Projekt  spenden  wollen,  so  können Sie gerne auf uns zukommen und  weitere  Informationen  erhalten.
www.diakonie-wl.de,  Marco  Modrow,   Leiter   SozialKontor   Weimar, Tel.: 85 01 7

SPENDENAKTION „BROT FÜR DIE WELT“

csm iprofiler sing 2015 rechts 47345f67ddSatt ist nicht genug – Zukunft braucht gesunde Ernährung Auch in diesem Jahr ruft das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ zum 57. Mal ab dem 1. Advent zu Spenden auf gegen den Hunger in der Welt. „Brot für die Welt“ setzt sich dafür ein, dass alle Menschen nicht nur satt, sondern auch gesund werden.
Auch wir bitten wieder um Ihre Spenden.

Benutzen Sie die in den Kirchen ausliegenden Spendentüten oder überweisen Sie an unten angegebene  Kontoverbindung (bei Überweisungen bis einschließlich 100,- € gilt Ihr Überweisungsträger als Beleg für die Steuer).
Im Jahr 2014 kamen in der Weimarer Kirchengemeinde 6.886,64 Euro zusammen.
Wir danken herzlich für Ihre Hilfe.
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Weimar, SPK Mittelthüringen       Verwendungszweck: „Brot für die Welt“
  • Kontoverbindung:
  • Bankverbindung: Sparkasse Mittelthüringen
  • IBAN: DE37 8205 1000 0301 0026 90
  • SWIFT-BIC: HELADEF1WEM

Nagelkreuzgemeinschaft

002 Nagelkreuz Herderkirche kleinAlle haben gesündigt
und ermangeln des Ruhmes,
den sie bei Gott haben sollten. (Röm 3,23)

Vom 18. - 20. Oktober weilten meine Frau und ich in Hofgeismar und nahmen an der, alle zwei Jahre stattfindenden, Mitgliederversammlung der Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland teil. Wir vertraten unsere Nagelkreuzgemeinschaft „St. Peter und Paul“ Weimar.
Die Veranstaltung war geprägt von den vielfältigen Aktivitäten des Leitungskreises und befasste sich neben Veränderungen zum Statut und Festlegung des Haushaltsplanes auch mit für die Arbeit der Nagelkreuzgemeinden wichtigen Arbeitsschwerpunkten, wie der 5. Internationalen Jugendkonferenz im August 2015 in Erfurt und dem Themen-schwerpunkt 2014: 100 Jahre Beginn 1. Weltkrieg.
Höhepunkte waren die Ausführungen des Dean of Coventry, John Witcombe, zum Thema „Coventry Cathedral-Vision for the future“, der Bericht von Mark Pendleton zur Arbeit der Nagelkreuzgemeinschaften in den USA und der Vortrag von Dr. Eckart Wilkens zum Thema „Versöhnung angesichts 100 Jahre 1. Weltkrieg in 2014“.
Es bestand darüber hinaus viel Raum für das Einbringen eigener Ideen, für persönliche Gespräche und tägliche Andacht. Die Eröffnungsandacht wurde von den neuen Mitgliedern aus Heiligengrabe, Mönchengladbach, Dachau, Weimar und Witten-Annen mitgestaltet. Nach einem engagierten Abschlussgottesdienst, gehalten von den ausländischen Gästen, traten wir gestärkt und mit vielen Ideen im Gepäck die Heimreise an.
Dr. Karlheinz Rümpler

Kirchliches Leben in Zahlen 2017

statistik

Gemeindegliederzahl 8.207
Taufen 87
Konfirmationen 62
Trauungen 25
Bestattungen 57
Kircheneintritte 12
Kirchenaustritte 99
Freiwilliges Kirchgeld 81.939 €
Spenden/Kollekten f. die Gemeinde 55.396 €
Landeskirchliche Kollekten 23.183 €
Brot für die Welt   9.456 €
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schaukastenGemeindebrief der Kirchgemeinde Weimar
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