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Nachruf Erika Müller

Am 27. Dezember verstarb Frau Erika Müller (93) im Pflegeheim Sophienhaus Weimar.
Die kleine weißhaarige Frau lebte hier 20 Monate wohl versorgt. Wer sie nicht von früher kannte, konnte sich kaum vorstellen, wie kraftvoll und leistungsstark Frau Müller seit 1950 in der Kirchgemeinde Weimar ehrenamtlich tätig war. Wir danken der aus Teplitz-Schönau stammenden früheren Russischlehrerin dafür, dass sie in Treue zu Gottes Wort das Gemeindeleben mit geformt hat. In ihrer Wohnung gründete sie einen Hauskreis, den sie 25 Jahre leitete. An der Stadtkirche gestaltete sie Friedensgebete und beteiligte
sich im Aufsichtsrat. Die langjährige Gemeindekirchenrätin hat die Amtsführung ihrer Pfarrer sei es als Lektorin, Straßensammlerin oder Besuchsdiensthelferin nach besten Kräften unterstützt.
Wir danken Frau Müller für die Ausstellung „Wider das Vergessen“, die sie 1988 mit Christoph Victor und Harry Stein in der Stadtkirche erarbeitet hatte. Wir danken ihr für die Mitarbeit an dem Buch: Jüdische Familien in Weimar. Vom 19. Jahrhundert bis 1945.
Ihre Verfolgung und Vernichtung. In: Weimarer Schriften, Heft 55/1998. Am Entstehen der Festschrift „500 Jahre Stadtkirche St. Peter und Paul“ hat Frau Müller großen Anteil.
Als Erika Müllers Wirkungskreis mit zunehmendem Alter immer kleiner wurde, hat sie das Gebet für den Frieden, für die Menschen in Not und für die Verkündigung der Kirche intensiviert.
Sup. i. R. Lässig

 

Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, 2

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